Pfarrer Willi Huber

– Mit einem Lächeln auf Gott vertrauen –

Die Freude am Herrn ist eure Kraft. (Neh 8,10)
Pfarrer_Huber

In Unterhaching und Milbertshofen ist Willi Huber Kaplan gewesen. In Laim war er als Pfarrer tätig, bevor er 2011 St. Thomas und St. Lorenz übernahm. Und nicht nur hier ist er angekommen. „Ich weiß, wofür ich da bin. Immer neu darf ich erleben, wie Menschen dem lebendigen Gott begegnen. Das ist ein großes Geschenk. Ich danke Gott, dass ich meinen Weg gefunden habe und dass ich Ihn als persönlichen Gott erfahren darf, der mich führt und für mich sorgt.“

Der 1968 in Olching geborene Willi Huber stand der Kirche immer nahe, fand seinen Weg zum Priesteramt allerdings erst über Umwege. Nach dem Abitur 1987 wendete er sich zunächst dem Studium der Mathematik und Informatik zu, setzte sich jedoch parallel immer intensiver mit seiner Beziehung zu Gott auseinander. Die für ihn bis heute sehr wichtige „Gemeinschaft neuer Weg“ nahm in dieser Zeit ihren Anfang und begleitete ihn auf seiner Suche. Erst im Sommer 1990 erlangte er die Gewissheit, dass es sein Weg ist, Priester zu werden. Er begann, Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München zu studieren und immatrikulierte sich an der Hochschule für Philosophie. Nach sechs Jahren schloss er sein Studium ab. Nach zwei weiteren Jahren Pastoralkurs in Perlach wurde er 1998 im Freisinger Mariendom zum Priester geweiht.

Pfarrer Dr. Sylwester Walocha

– Der Weg der Kirche ist der Mensch –

Wer bin ich, mein Herr und Gott, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher geführt hast? (2 Sam 7,18)

Pfarrer_Walocha
Seit 1. September 2015 ist Sylwester Walocha als Pfarrvikar im Pfarrverband St. Thomas und St. Lorenz tätig. Nachdem er anfangs zu 50 Prozent auch für den Pfarrverband Bogenhausen-Süd zuständig war, ist er seit September 2016 mit einer vollen Stelle im Pfarrverband St. Thomas und St. Lorenz angewiesen. Vor seiner Zeit in Oberföhring und Bogenhausen war er fünf Jahre Leiter des Pfarrverbands Neubiberg-Waldperlach.

Das Wort des Hl. Papstes Johannes Paul II. – der Weg der Kirche ist der Mensch – ist für ihn der Leitfaden, wie er Seelsorge verstehen und leben möchte.

Er wurde 1972 in Zdunska Wola (Polen) geboren und absolvierte Grundschule, Abitur und Studium in Polen. 1998 wurde er als Mitglied des Franziskanischen Ordens (Provinz Warschau) zum Priester geweiht. Danach war er im Auftrag des Ordens an verschiedenen Orten in der Erzdiözese München-Freising als Seelsorger tätig. Parallel zur Seelsorge studierte er an der Universität München im Fach Christliche Sozialethik und schloss 2009 sein Studium mit der Promotion ab. Seit 2010 ist er Diözesanpriester der Erzdiözese München-Freising.

„Mit Freude kann ich auf meine bisherigen Erfahrungen in der Seelsorge zurückblicken, die sehr positiv sind: Ich erlebe jeden Tag, wie gut es allen Beteiligten tut, wenn wir Seelsorge im Geiste des „Dienens“ – Gott und den Menschen – verstehen und leben.

Diakon Marek Nawrocki

– Künstler und Diakon –

Hier bin ich, sende mich. (Jes 6,8)

Diakon_Nawrocki

Seit September 2015 arbeitet Marek Nawrocki als Seelsorger im Pfarrverband St. Thomas und St. Lorenz. Vor fünf Jahren hat ihn Kardinal Marx zum ständigen Diakon geweiht. Seine Erfahrungen als Seelsorger hat er in der Pfarrei „Königin des Friedens“ und im Pfarrverband „Königin der Engeln“ in Giesing gesammelt.

„Hier bin ich, sende mich“ hat der Prophet Jesaja zu Gott gesagt. Die gleiche Antwort habe ich Gott vor vielen Jahren gegeben, als ich begriffen habe, dass es kein Zufall war, der mich als gebürtiger Krakauer nach München verschlagen hat. Meine zahlreiche Lebensentwürfe haben sich schließlich in meiner jetzigen Tätigkeit vereinigt. Alles, was ich früher gemacht habe: mein Studium in der Krakauer Akademie der Schönen Künste, meine Arbeit mit gehörlosen Kindern und Erwachsenen, meine Arbeit im graphischen Gewerbe und in der Werbung, all die Kunstausstellungen, Theateraufführungen und meine lange seelsorgliche Vorbereitung kann ich mit Menschen teilen und zur Ehre Gottes und seiner Kirche einbringen.

Das ist faszinierend, wenn ich sehe, wie der einzige Gott in unserer Welt, in unserer Zeiten wirkt. Da möchte ich ganz nah sein.

Gemeindereferentin Claudia Schmeil

– Gemeinsam den Weg des Glaubens gehen –

Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist: Jesus Christus. (1 Kor 3, 11)

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Claudia Schmeil ist Gemeindereferentin und verstärkt seit Oktober 2016 mit 30 Wochenstunden das Seelsorgeteam in unserem Pfarrverband. Sie ist 1971 in Reichertshofen geboren und in Weilheim aufgewachsen. Nach dem Abitur kam sie zum Studium der Religionspädagogik nach München. Ihr Anliegen ist es, Menschen für den Glauben an Jesus Christus zu begeistern.

Erste Berufserfahrungen sammelte sie in einer Pfarrei in München-Laim. Aus gesundheitlichen Gründen schulte sie zur Industriekauffrau um und arbeitete dann acht Jahre lang als Sekretärin bei dem internationalen katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT in München.

„Im Laufe der Zeit wurde mein Wunsch, wieder als Gemeindereferentin tätig zu sein, immer stärker.“ So beschloss sie, im Ordinariat nachzufragen, ob ein Wiedereinstieg möglich sei. Im Januar 2015 war es dann so weit. Claudia Schmeil wurde für die beiden Pfarreien St. Peter und Paul in Aschheim und St. Jakobus d. Ä. in Feldkirchen angewiesen. Hier konnte sie die ersten Schritte zurück in ihren Beruf als Gemeindereferentin machen.

„Nun freue ich mich, hier im Pfarrverband mitwirken zu dürfen, um gemeinsam den Weg des Glaubens zu gehen.“

Pfarrer i.R. Herbert Krist, Seelsorgsmithilfe

– Zeuge des Glaubens und der Hoffnung –

Wir predigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus als den Herrn, uns selbst aber als eure Diener um Jesu willen. (2 Kor 4,5)
Pfarrer Krist

Im Herbst 2012 kam Pfarrer Herbert Krist in unseren Pfarrverband und brachte auf vielen Feldern seine langjährige Erfahrung in der Seelsorge ein. Seit September 2015 befindet er sich nun im Ruhestand und wirkt in unserem Pfarrverband als Seelsorgsmithilfe mit. Bischof Voderholzer von Regensburg bezeichnete ihn bei der Feier seines 40-jährigen Priesterjubiläums am 30. Juni 2013 in St. Thomas als „Zeugen des Glaubens und der Hoffnung“, ohne ein „Moralprediger“ zu sein. „Mir war und ist die Verkündigung des Wortes Gottes immer ein besonderes Herzensanliegen. Und auch nach 40 Jahren Predigtdienst hat meine Freude an der Weitergabe der Botschaft Jesu Christi nicht abgenommen. Ganz im Gegenteil!“

In Niederbayern ist Herbert Krist 1948 zur Welt gekommen. Doch seit seinem sechsten Lebensjahr hat er fast immer in München gelebt. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1973 wirkte er an verschiedenen Stellen im Münchner Raum – unter anderem in der geistlichen Ausbildung von Theologiestudenten und die letzten 13 Jahre als Pfarrer in München-Neuperlach. „Ich bin froh und dankbar, dass ich nun die verbleibenden Jahre in der zweiten Reihe – also weitgehend von Verwaltung und Organisation befreit – im hiesigen Pfarrverband seelsorglich mitwirken kann.“

Pater Bernhard Grom SJ, Seelsorgsmithilfe

– Der 15. Nothelfer –

Gott in allem suchen und finden (Ignatius von Loyola)
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Seit 1997 ist Pater Bernhard Grom in der Pfarrei St. Lorenz und nun auch in unserem Pfarrverband als Seelsorgsmithilfe tätig. Darum hat man ihn auch schon den 15. Nothelfer genannt. Außer Eucharistiefeiern, Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen übernimmt er auch immer wieder gerne Vorträge für den Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) und die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) im Pfarrverband und vertritt Pfarrer Huber im Urlaub. Geboren in Tiengen, zwischen Konstanz und Basel, trat er gleich nach dem Abitur in den Jesuitenorden ein; das Ideal des Ordensgründers Ignatius „Gott in allem suchen und finden“, in alltäglichen Erfahrungen so gut wie in Meditation und Gottesdienst, hat ihn früh angesprochen. 1966 wurde er zum Priester geweiht und unterrichtete ab 1971 an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in der Kaulbachstraße Religionspädagogik und Religionspsychologie. Dort wohnt er, zusammen mit etwa 40 Mitbrüdern. 14 Jahre lang hat er in der Redaktion der Zeitschrift „Stimmen der Zeit“ mitgearbeitet und war gut zwei Jahrzehnte lang auch Seelsorger im heilpädagogischen Mädchenheim Thalkirchen. Die Arbeit mit dem Internet ist ihm nicht fremd: Er gibt regelmäßig Online-Exerzitien im Alltag.

Diakon Dr. Andreas Müller-Cyran, Diakon im Erzbischöflichen Ordinariat

– Pionierarbeit in der Notfallseelsorge –

Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. (Mt 26,40)
Portrait Andreas Müller-Cyran

Andreas Müller-Cyran ist in unserem Pfarrverband von Zeit zu Zeit zu sehen. Hier ist seine Heimatgemeinde, in der er angewiesen ist, doch das Hauptwirkungsfeld des Diakon, Psychologen und Rettungsassistenten liegt anderenorts. Denn Andreas Müller-Cyran hat im Bereich der Akutbetreuung bei traumatischen Situationen Pionierarbeit geleistet. Heute leitet er das von ihm als erstes Kriseninterventionsteam in Europa ins Leben gerufene KIT-München sowie die Seelsorge bei Feuerwehr und Rettungsdienst in Bayern. Außerdem ist er Leiter der Abteilung Krisenpastoral im Erzbischöflichen Ordinariat, zu dem inzwischen auch die Gefängnisseelsorge gehört.

Neben vielen kurzfristigen Einsätzen bei Verkehrskatastrophen oder Amokläufen war er im Auftrag des Auswärtigen Amtes unter anderem am 11. September 2001 in New York, im Dezember 2004 bei der Tsunamikatastrophe in Südostasien, 2011 bei der Erdbebenkatastrophe in Japan und dieses Jahr bei der Havarie des Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“.

Am 4. Oktober 2013 wurde ihm sogar das Bundesverdienstkreuz verliehen. Er habe sich „um die psychosoziale Notfallversorgung verdient gemacht“ und federführend beim Aufbau und der Entwicklung der Krisen- und Notfallseelsorge in Deutschland mitgewirkt.