Abendmusik in der Aula St. Thomas, Samstag, 11. April 2026, 19.30 Uhr

Im Mittelpunkt des Abends steht das Trio Pathétique des romantischen russischen Komponisten Mikhail Glinka (1804-1857). In einer Zeit, als westeuropäischer Einfluss die russische Musik prägt, fand Glinka eine ganz eigene Musiksprache und wird als Begründer einer eigenständigen russischen Musik gesehen. Bei diesem Trio, seinem einzigen Klaviertrio, mit der eigenwillig farbigen Besetzung Klarinette (statt Violine) Cello und Klavier handelt es sich um ein frühes Werk, 1832 entstanden. Glinka hat ihm auf Französisch den Satz, der sich folgendermaßen übersetzen lässt, vorangestellt: „Ich habe die Liebe nur durch den Kummer gekannt, den sie bereitet.“ Entstanden in Italien, soll man bei der Uraufführung ausgerufen haben: „Welch eine Verzweiflung!“ Das Werk besteht aus 4 Sätzen, deren erste 3 quasi ineinander übergehen. Der 4. Satz greift die vorangegangenen Themen auf und endet in einem majestätischen Schluss.   Mit großer Begeisterung wird es dargeboten von:

Christoph Parchmann Klarinette Christian Eder Violoncello Ulrike Zeitler Klavier Als Einleitung wird dem Trio Pathétique ein Stück von Max Bruch (1838-1920) vorangestellt, aus seinen 8 Stücken für Klarinette, Cello und Klavier in Anlehnung an Robert Schumann.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.  

Zum Herunterladen und Weitergeben hier das Plakat als PDF.