Am 15. August begeht die Kirche das älteste Fest für die Mutter Gottes – Mariä Himmelfahrt.
Obwohl ihre leibliche Aufnahme in den Himmel nicht direkt in der Bibel erwähnt wird, wurde 1950 von Papst Pius XII. die Lehre von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel zum Dogma erklärt.
Dennoch pflegt die römisch-katholische Kirche eine tiefe Marienverehrung.
Verknüpft wird diese mit verschiedenen volkstümlichen und religiösen Bräuchen. In ländlichen Gegenden wird Mariä Himmelfahrt beispielsweise als „Büschelfrauentag“ oder „Unser Frauen Würzweih“ bezeichnet. Maria gilt hier als „die Blume des Feldes und die Lilie der Täler“. Volkskundler führen die Tradition von Blumen- und Kräuterweihen an dem Tag auf Geschichten um die Blumenliebe Marias zurück.
Ebenso wird sie mit der legendären Öffnung des Grabes der Gottesmutter in Verbindung gebracht. Statt eines Leichnams, so die Legende, fanden die Apostel darin „Lilien und fruchtbare Gewächse“. Der Erde soll an dieser Stelle ein wundersamer Kräuterduft entströmt sein.
Wir wollen am 15. August den sogenannten marianischen Pflanzen auf den Grund gehen.
Welche Symbolik steckt z.B. in der Rose, der Lilie, dem Veilchen, der Akelei, die in vielen Bildnissen zusammen mit Maria dargestellt werden?
Gabriele Linder-Dorfner und Dagmar Wäscher laden am 15. August um 15 Uhr in den Garten des Friedens nach St. Lorenz zu einem gemeinsamen Nachmittag mit kurzen Lesungen aus dem Buch „Servus Madonna – Münchens Haus- und Wundermadonnen“, Liedern, Austausch und Kaffee ein.
